Swarovski

Swarovski KG

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Von der Wasserkraft nach Hollywood

Swarovsky Store am Marienplatz
Swarovski Store

80331 München
Marienplatz 20

Öffnungszeiten  Öffnungszeiten
   Montag bis Freitag 9:00 bis 19:00 Uhr
   Samstag 9:00 bis 12:00 Uhr
   an den gesetzlichen bayerischen Feiertagen geschlossen

E-Mail   .

Telefon  089 23 68 76 30
       

Daniel Swarovski wächst neben der kleinen Kristallschleiferei seines Vaters in Georgenthal in Böhmen auf. Die gerade aufkommende Elektrizität begeisterte den jungen Daniel. 1883 war in Wien die 1. Elektrische Ausstellung, Daniel Swarovski kehrt von der Ausstellung zurück und ist davon überzeugt die neue Energie zum Schleifen der Kristalle verwenden zu können. Nach neun Jahren meldete er in Prag sein Patent einer mechanischen Schleifmaschine in Prag an.
Die Nachfrage nach den Schmucksteinen neuer Qualität wurde immer größer. Die 5 PS die aus der Wasserkraft in Georgenthal gewonnen werden konnte reichte zur Produktion nicht mehr aus. Swarovski suchte einen neuen Standort in den wasserreichen Gebirgstälern Österreichs. Glücklicherweise stand in Wattens / Tirol eine aufgelassene Tuchfabrik zum mieten. In der Fabrik war bereits eine funktionsfähige Wasserkraftanlage mit 44 kW Leistung installiert. Der 33-jährige Daniel gewann als Kapitalgeber für die Expansion seinen Schwager Franz Weis und seinen Kunden Armand Kosmann aus Paris

Wattens Tirol

Die neue Unternehmung firmierte von nun an bis 1960 unter dem Namen "A.Kosmann, Daniel Swarovski & Co." Der 5-jährige Pachtvertrag endete, Daniel Swarovski kaufte die Fabrikanlage mit den dazugehörigen Wasserrechten für 24.000 Gulden. Jetzt konnte er ein eigenes Wasserkraftwerk errichten. Das Wasserkraftwerk Außerachen brachte eine Leistung von 603 kW. Bis 1907, inzwischen war er Gemeinderat von Wattens, ließ er für seine Mitarbeiter in der Swarovskistrasse Werkswohnungen, und für sich selbst eine Villa, bauen. Der Villa angeschlossen war ein Laboratorium in dem er mit seinen drei Söhnen versuchte ein Verfahren zur Rohglaserzeugung zu finden. Das dabei entwickelte Glasschmelzverfahren ist bis heute ein gehütetes Betriebsgeheimnis.
In den späten 40-er Jahren des 20.Jahrhunderts wurde begonnen Gläser für Brillen zu schleifen. Die Produkte Ferngläser und Zielfernrohre führten dazu, dass der Name Swarovsky in der optischen Industrie gleichzeitig mit Zeiss genannt wurde.

Daniel Swarowski

Mich fasziniert an der Lebensgeschichte des jungen Swarovski, wie er seine Leidenschaft für die neue Technik für sein unternehmerisches Vorankommen nutzte. Die Motivation zu den Leistungen der Gründergeneration gelingt nie ohne mindestens einen Funken Leidenschaft. Dass zeigt mir u.a. der junge Daniel Swarovski.
In der Öffentlichkeit wenig bekannt ist, daß die Schleifmittelherstellung für Swarovski monetär und für den Fortbestand des Unternehmens, nach den Krisen 1929 und 1974, der vielleicht wichtigste Bereich war. Die missglückte Übernahme des amerikanischen Glaskristall - Konzerns Zale kostete Swarovski Milliarden. Ungeachtet dessen erfreuen sich die Swarovski Schmuckstücke großer Beliebtheit. Der Konzern beschäftigt 17.000 Mitarbeiter. In Wattens, in dem das Unternehmen seit mehr als 100 Jahre sitzt, wurde ein überwältigender Ausstellungspark eröffnet. Die Kristallwelten.
Mit 5000 Kristallen schmückt Swarovski jährlich den Weihnachtsbaum im Züricher Bahnhof. Wenn Sie in amerikanischen Filmen eine handvoll Diamanten über den Tisch kullern sehen, sind das mit größter Wahrscheinlichkeit Fakes aus dem Hause Swarovsi. Bei fast jedem Film der um die Weihnachtszeit in New York spielt, wird der prächtig beleuchtete Christbaum vor dem Rockefeller Center in mindestens einer Szene eingespielt. Sie erraten es schon; der Stern an der Spitze des Baumes ist von Swarovski.


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