Navigationsgeräte : GPS : Navi : Navigation : Navigationsgeräte : GPS : Navi : Navigation : Navigationsgeräte : GPS : Navi : Navigation : Navigationsgeräte : GPS : Navi : Navigation

Navigation mit LORAN und CHAYKA

Die ersten Funknavigationssysteme wurden während des Zweiten Weltkrieges für militärische Zwecke errichtet. Eine Reihe von Senderketten (chains) senden nach einem festgelegten Schema auf 100 kHz Funkimpulse. Der Standort wird durch die zeitliche Differenz des Eintreffens beim Empfänger bestimmt. Das von der US - Navy eingeführte LORAN (Long Range Navigation) System wird bis heute als LORAN -C Navigation im Pazifik, in der Nord- und Ostsee und in der Bering See eingesetzt. Das sowjetische Pedant CHAYKA (russ. Möwe) kommt auch in Binnengebieten zum Einsatz.

Navigationsgeräte

GPS Satelliten

GPS - Global Positioning System

Die Satelliten:

Beim modernen GPS System hat sich an dem mathematischen System der Peilung gegenüber dem alten Funkortungsverfahren nichts Grundlegendes verändert. An die Stelle der Funkstationen an der Küste sind 32 Satelliten getreten. Von den 32 Satelliten, die das Rückgrat des NAVSTAR - GPS Systems bilden, sind immer 24 aktiv.
Diese Satelliten umkreisen in einer Höhe von ca. 21.000 km in 12 Stunden einmal die Erde. Die Satelliten strahlen auf zwei, zivil nutzbaren, Frequenzen (1575,42 MHZ und 1227,60 MHz) elektromagnetische Signalwellen aus. Durch eine exakte Laufzeitmessung wird der genaue Abstand zwischen dem Satelliten und dem GPS - Empfänger ermittelt. Die Zeitmessung übernehmen mehrere synchron geschaltete Atomzeituhren.
Die Verbindung zu mindestens vier Satelliten ermöglicht eine genaue Standortbestimmung. In der Praxis empfangen die GPS - Empfänger in unseren Fahrzeugen Signale von bis zu elf Satelliten.

Die Empfangseinheit:

Herzstück des Navigationsgerätes im Auto ist der GPS - Empfänger. Aus den Ergebnissen der Laufzeitberechnungen wird die genaue Position errechnet. Jetzt kann die eigene Position angezeigt werden. Die Position wird auf einer Karte dargestellt.
Die Daten zur Erstellung der Karte bekommt das Gerät über Speicherkarten oder über eine CD. Das Kartenmaterial kann aktualisiert werden, indem man es vom Internet herunterlädt.
Bei den festeingebauten Navigationsgeräten musste eine neue CD gekauft und während des Betriebs eingelegt werden. Es besteht auch die Möglichkeit, dass die Daten auf einer Festplatte gespeichert sind. Diese wird dann während der Inspektion in den Werkstätten neu geladen.

Festeinbau oder portabel?

mobil durch Navigation

Komfortablere und schnellere Bedienung ist ein Vorteil von fest eingebauten Navigationsgeräten. Die Geräte werden oft über Drehregler am Autoradio oder über Tasten am Lenkrad gesteuert. Das Display ist in der Regel auch größer als bei den portablen Geräten. Während der Fahrt wird die GPS - Navigation durch Beschleunigungssensoren und / oder Gyroskop, einem Drehwinkelsensor (eine Art elektrischer Kompass), unterstützt. Die Navigation kann auch vor der ersten Fahrt schneller gestartet werden, weil sich das Gerät die letzte Position "merkt". Die Daten, die aus den Sensoren im Taxi gewonnen werden, erlauben auch eine zuverlässige Navigation wenn der Kontakt zu den Satelliten eingeschränkt ist. Ist das Navigationsgerät kaputt, ist die Reparatur sehr aufwändig. Eine Fachwerkstatt muss das Gerät ausbauen und einschicken oder reparieren. Sie müssen dan für den Einbau einen weiteren Termin wahrnehmen.
Portable Geräte sind günstiger als die fest eingebauten. Allerdings kann der Kabelsalat, besonders im Taxi, sehr stören. Der niedrige Preis erlaubt aber auch mal öfter ein neues Gerät zu kaufen. So hat man immer wieder mal ein neues Gerät und ist nicht von Reparaturen abhängig.
Seit 1998 verwende ich Navigationsgeräte in meinen Taxis. Zuerst waren es die fest Eingebauten in den Marken Mercedes und VW. Der Preis und die Unabhängigkeit von den Werkstätten waren für mich Argumente nur noch portable Geräte zu verwenden.

Hersteller von Navigationsgeräten

Ausblick


Suche nach Navigationsgeräten

 Sitemap  ‌  Kontakt  ‌  Newsletter ‌  Impressum ‌ © Reinhold Siegel Taxi